Goldglänzender Rosenkäfer

WG-Bewohner: Goldglänzender Rosenkäfer

Sicherlich hat ihn jeder von uns schon einmal gesehen und auch der Award der ihm im Jahre 2000 verliehen wurde, Insekt des Jahres, hat bestimmt zu seiner Popularität beigetragen:
Der Goldglänzende Rosenkäfer (Cetonia aurata).

Mit seiner schillernden Optik begeistert er Groß und Klein und auch ich finde ihn unfassbar einnehmend, weswegen der des Öfteren vor meiner Linse landet.

Die Färbung bei den Rosenkäfern ist sehr variabel und er kann mit einer Größe von 14-20mm in vielen metallischen Farben leuchten.

Die großen Käfer (Imagines) fliegen von April bis September, doch was kaum Jemand weiß und wo jetzt unser Habitatbaum ins Spiel kommt: Sie legen ihre Eier an Orten ab, die der heranwachsenden Brut genügend Nahrung bieten, wie z.B. mürbem und eiweißhaltig gewordenem Holz.

Diesen Vorgang bekommt man selten mit. Oder wie oft trifft man einen Käfer bei der Eiablage?!  
Leider entsteht so das Bild, als seien die Käfer 24/7 auf den Wiesen und im Garten zugange. Das wichtigste Detail im Zyklus ist oft nicht bekannt, nämlich dass die Brut wo ganz anders anzutreffen ist.

Aus den Eiern des Goldglänzenden Rosenkäfers schlüpfen Junglarven aus diesen werden Engerlinge die sich im Mulm alter Bäume oder auch in Humuserde vom Kompost sattessen und so eine Entwicklungsdauer von 1-2 Jahren durchlaufen, bis aus ihnen Käfer werden.

 

Auch bei der Nahrung greifen die Käfer gerne auf die Säfte aus alten Bäumen zurück. Man sieht sie daher auch an Baumrinden sitzend, die Flüssigkeiten ablecken, die im Zuge von Wachstumsrissen oder Rindenschäden entstehen.

Übrigens sind sie keine Schädlinge, sondern als Blütenbestäuber und Humusbilder eher das Gegenteil - ein wertvoller Teil des Ökosystems.

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